Mundschutz

Der Mundschutz ist in der Medizin dafür da, um vor Übertragungen von Krankheitserreger durch die Atmung zu schützen. Ein Mundschutz wird auch häufig in Reinräumen verwendet. Eigentlich müsste der Name Mund- und Nasenschutz heißen, da der Mund und die Nase durch den Mundschutz abgedeckt sind. Bei einer staubiger Arbeit versucht man auch die Staubbelastung der Lunge durch einen Mundschutz zu vermeiden. Besser wäre aber wenn man Atemschutzmasken verwendet. Ein Mundschutz reduziert zwar die Keimausbreitung deutlich, eine perfekte Hygienemaßnahme ist dies aber nicht, da der Schutz den Atemstrom nicht komplett filtrieren kann. Die Luft kann auch an den Seiten hinein und hinaus.
Viele Allergiker benutzen auch einen Mundschutz, bei Renovierungs- und Bauarbeiten sollte man jedoch eine Feinstaubmaske benutzen. Früher waren Mundschutzmasken aus mehreren Stofflagen hergestellt, Heutzutage sind es mehrere Papierlagen. Der Mundschutz wird meistens über die Ohren gestreift oder mit Befestigungsschlaufen unter oder oberhalb der Ihren festgebunden. Die Trageweise unterhalb des Kinns ist aus hygienischer Sicht vollkommender Schwachsinn. Der Mundschutz muss dichtanliegend und mehrlagig sein, damit man sich vor Krankheitsübertragungen durch andere Personen schützen kann.

Fingerlinge

Fingerlinge sind eine Art Schutzhandschuh die aber nur den Finger bedecken beziehungsweise einen Finger bedecken. Fingerlinge kommen in der medizinischen Versorgung und in der Industrie zum Einsatz. Man wendet sie dort an, wo man nicht die Ganze Hand schützen muss. Sie werden aus Nitril, Latex, Silikon oder aus Textil oder Leder hergestellt. Ärzte verwenden Fingerlinge häufig bei rektalen Untersuchungen und beim auftragen von Salben, des Weiteren werden sie bei der Untersuchung der Mundhöhlen benutzt. Fingerlinge schützen Ärzte vor Infektionen. Latex Fingerlinge sind puderfrei und haben durch die Glatte Oberfläche ein gutes Tastgefühl.