Die Hygiene spielt bei der Pflege eine wichtige Rolle. Durch entsprechende Pflegeprodukte kann diese gefördert werden. Pflegekräfte und pflegende Angehörige werden durch professionelle Pflegeprodukte entlastet, da diese die tägliche Pflege wesentlich erleichtern. Doch ist es nützlich auch aus ökolohische Aspekten auf wiederverwendbare Produkte zurückzugreifen? Dieses wäre möglich beipielsweise bei saugenden Bettschutzeinlagen – zum mehrmaligen Gebrauch.

Saugende Bettschutzeinlagen erhöhen die Hygiene

Pflegen bedeutet nicht, nur zu versorgen, sondern auch sich zu sorgen. Entsprechend wichtig ist es auch Vorkehrungen zu treffen. Bettlägerige Personen profitieren von einer umsichtigen Pflege. Hierzu gehört es auch Bettschutzeinlagen zu verwenden, die der bettlägerigen Person Sicherheit vermitteln. Moderne saugende Bettschutzeinlagen schützen nicht nur die Matratze und die Bettwäsche vor Nässe und Verunreinigung, sondern verhindern auch eine Rücknässung des Pflegebedürftigen. Sinnvoll sind saugende Bettschutzeinlagen nicht nur als erweiterter Schutz bei Inkontinenz. Gerade Pflegebedürftige die sich nicht mehr so schnell bewegen können, laufen immer Gefahr, dass einige Tröpfchen ungewollt verloren gehen. Für den Pflegenden ist es dann einfach, die Bettschutzeinlage zu tauschen.

Entsorgung verbrauchter Bettschutzeinlagen

Die saugenden Einwegbettschutzeinlagen sind praktisch in der Anwendung und auch die Entsorgung ist problemlos. So können die Bettschutzeinlagen einfach mit dem Hausmüll entsorgt werden. In vielen Gemeinden ist es auch Möglich sogenannte Windelsäcke zu beantragen. Hierfür reicht in der Regel eine Bescheinigung des Arztes oder eines Pflegedienstes aus. Durch die Windelsäcke wird die Restmülltonne entlastet und somit auch das Haushaltsbudget. Ansprechpartner zum Thema Windelsäcke ist die zuständige Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Bei wiederverwertbaren Einlagen ist die Logistik natürlich aufwändiger. Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die die Produkte nach Benutzung zu Hause abholen. Die wiederverwertbare Lösung ist allerdings um die Hälfte teurer. Die Umweltbelastung ist durch zusätzliche Transportwege und die komplexe Intensivreinigung nicht merkbar geringer.

Bezahlung durch die Pflegekasse

Saugende Bettschutzeinlagen-  sowohl in der Einwegvariante oder auch im Mehrwegform – können auf Wunsch Teil einer Pflegemittelbox sein. Die Kosten für die enthaltenen Pflegehilfsmittel werden von der Pflegekasse übernommen. Hierfür reicht die Beantragung bei der Krankenkasse für die Kostenübernahme. Um die Hilfsmittel zur Pflege zu beziehen, wird entsprechend kein Rezept benötigt. Nach Genehmigung übernimmt die Pflegekasse Kosten in Höhe bis zu 40 Euro pro Monat. Entsprechend kann die Pflegemittelbox nach dem persönlichen Bedarf bestückt werden. Jeden Monat neu kann entschieden werden, wie die Pflegemittelbox bestückt werden soll. Neben saugenden Bettschutzeinlagen gelten auch Einweghandschuhe, Flächendesinfektionsmittel, Handdesinfektionsmittel, Mundschutz und Schutzschürzen als Pflegehilfsmittel.